Kategorie:Thematische Wanderwege

Der Turmbauerweg in Eibiswald

Der Turmbauerweg hat vieles zu bieten. Nicht nur, dass er uns in ein herrliches Wandergebiet führt, er lenkt unsere Aufmerksamkeit auf kulturgeschichtliche Objekte, die durch Schautafeln näher erklärt werden. Die erste Tafel erzählt uns die älteste Legende unserer Heimat; eine weitere informiert uns über Robotleistungen im Mittelalter; auf der Turmbauer Hochebene erfahren wir interessante Details über die erste mittelalterliche Burg und über einen der ältesten Bauernhöfe der Region.

Auf der Wanderung kommen wir an drei Kapellen und einem Bildstock vorbei. Wir werden überrascht sein über das Kunstverständnis der Bauernfamilien, die sich von akademischen Malern derart kostbare Werke der Sakralkunst schaffen ließen. Bevor wir wieder ins Tal gelangen, haben wir Gelegenheit, zwei behagliche Gasthöfe kennenzulernen. Beide sind beliebte Ausflugsziele und berühmt für ihre gute steirische Küche.

Der Rundwanderweg (zu ca. 80% asphaltiert, Gesamtlänge 6,3 km, ca. 2 Stunden Gehzeit) beginnt vor der Eibiswalder Pfarrkirche, wo in einem Schaukasten von der Gründung der ersten Kirche berichtet wird. Wir gehen quer über den Kirchplatz in die schmale Bachgasse, die uns zur zweiten Schautafel führt. Danach geht es auf der Asphaltstraße weiter bergauf zu den Stätten der Turmbauer Wehranlagen. Wo die Asphaltstraße in eine Schotterstraße übergeht, sehen wir linker Hand einen imposanten Hügel, auf dem einst die vordere Burganlage stand. Heute befindet sich dort eine uralte Linde. Von dort aus haben wir eine wunderbare Fernsicht.

Wir wenden uns dem alten, geschichtsträchtigen Bauernhof „Turmbauer“ zu und folgen dem Feldweg, der ein großes Feld durchschneidet. Hier, auf einer seit vielen Jahrhunderten bewirtschafteten Hochebene, befindet sich einer der schönsten Plätze unserer Heimat. Vor uns liegt ein Wald mit vielen Geheimnissen. Gleich hinter den ersten Bäumen erkennen wir ein kleines Plateau, von Erdwällen umgeben. Da stand die erste Burg des Saggautales, auf einer Schautafel dargestellt. Wir folgen dem Wegweiser und gelangen über einen romantischen Waldweg zur Gemeindestraße. Dort wenden wir uns nach rechts und wandern in westliche Richtung zum Gehöft „Proter“, wo uns eine reichhaltig ausgestattete Kapelle zum Verweilen einlädt. Danach kehren wir um, wandern auf der Straße zurück und kommen am kunstvoll gestalteten „Stelzer“-Bildstock vorbei, bis wir vor uns, rechter Hand und etwas erhöht, die Kohlweiß-Kapelle sehen. Von da gehen wir die Straße leicht bergab zur Pommer Kapelle und weiter zurück in Richtung Eibiswald.

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